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Gemeinde Hepstedt, Samtgemeinde Tarmstedt


1300 - 800 vor Christi Geburt

Hügelgräber aus der späten Bronzezeit zeugen von einer frühen Besiedlung.


1004  Im Jahre 1004 bestätigte Kaiser Heinrich II dem Kloster Kemnade bei Bodenwerder an der Weser seine Rechte und Besitzungen, darunter auch Hepstidi mit 5 Höfen.


1148   Im Jahre 1148 verpfändete die Äbtissin Judith vom Kloster Kemnade fünf Höfe in Heppenstede an Bremer Bürger. Diese Verpfändung musste auf Einschreiten der Bischöfe von Minden und Bremen rückgängig gemacht werden. Kaiser Konrad III übergab im Jahre 1148 das Kloster Kemnade (mit der Besitzung von Hepstedt) dem Kloster Corvey.

            Die Zehnten fliessen der Verdener Kirche zu, von wo in der Vorreformatorischen Zeit  die Pfarrstelle im Kirchspiel

            Kirchtimke besetzt wurde


1148 - 1200

Von 1148 bis 1200 wird die Vogtei Heppenstede unter den Besitzungen des Klosters Corvey geführt.


1200   Ab 1200 Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. 1236 ist Heinrich von Ochtenhausen, ein Gefolgsmann der Herzöge, Vogt zu Hepstedt.


1281  Seit 1281 gehört Hepstedt den Bremer Erzbischöfen, die die Festung Ottersberg ausgebaut hatten.


1300 - 1500

In der Zeit von 1300 bis 1500 war das Amt Ottersberg (Hepstedt gehörte in dieser Zeit zum Amt) im Besitz :

vom Kaiser,

von verschiedenen Bischöfen,

vom Erzbischof Bremen,

vom Domkapitel zu Bremen,

der Stadt Bremen,

verschiedener Fürsten.


1330  Ein- und Durchführung der Reformation.


1503  Hepstedt wird an den Ritter Martin von Heimburg verkauft. Im Vertrag werden 9 Bauern aufgezählt.


1545  Werden in Hepstedt 13 Bauern und 2 Kötner in einem Schatzregister des Erzbischofes von Bremen aufgezählt.


1545  8 Bauern, 5 Kötner, 2 Brinksitzer, davon 4 Höfe an Gutsherren.


1630  Die erste Wassermühle wird erwähnt.


1641  10 Vollhöfe (davon 4 geteilt) 1 Halbhof, 2 Viertelhöfe und 6 Kötner.


1643  Bau einer Wassermühle.


1648  Hepstedt wird schwedisch, die Verwaltung sitzt in Stade.


1699  9 Vollhöfe (davon 5 geteilt), 1 Zweidrittelhof, 1 Halbhof, 1 Drittelhof, 1 Viertelhof, 2 Pflugkaten, 4 Handkaten, davon 5 Höfe an Gutsherren.


1700  Erste Erwähnung eines Lehrers in Hepstedt.


1707  werden als Bewohner von Hepstedt (Hepstädt) genannt: Tietje Geerken, Claus und Lütje Schnackenberg,             

Gerdt Rugen, Lütje Harms, Claus Otten, Harmen Harmens, Peter Gerkens, Johann Blancke, Clauß Otten,           

Cordt Jagels, Johann Otten, Clauß Harms, Lütje Olden,. Otto Otten, Johann Blancken, Hinrich Gerken, Gerdt        

und Hinrich Baßen.


1712   Am 1. Oktober 1712  wir Hepstedt dänisch.


1715  Der Kurfürst von Hannover und König von England Georg I kauft am 27.04.1715 den Dänen für 695 Tsd. Taler die Herzogtümer Bremen/Verden ab. Hepstedt gehört zum Kurfürstentum Hannover.


1719  Frieden zwischen Schweden, Hannover-England, Preußen und Dänemark. Der Kurfürst von Hannover und König von England Georg I kauft 1719 den Schweden für eine Mio. Taler die Herzogtümer Bremen/Verden ab. Hepstedt gehört wieder zum Kurfürstentum Hannover.


1755  23 Höfe mit Land, 11 Brinksitzer und Häusler.


1762  besteht Hepstedt mit Wiste aus 15 Vollhöfen, einem Halbhof, drei Kötner- und vier Brinksitzerstellen.


1780  42 Häuser, 91 Nebengebäude, 2 Handwerker, 35 Webstühle, 1 Hollandgänger (Wanderarbeiter), 271 Einwohner.


1794  Das erste Schulhaus.


1807  Nach der Schlacht von Jena und Auerstedt (1806) gerät Hepstedt zum Königreich Westfalen. König von Westfalen ist der Bruder des französischen Kaisers Napoleon, Jerome.


1809  Der Dorfbrink wird geteilt und an 17 Interessenten verkauft.


1815  Nach der Schlacht bei Belle-Alliance (Waterloo) gehört Hepstedt wieder zum Kurfürstentum Hannover.

           

1810  20 Bauleute, 3 Kötner, 1 Einsechtelhöfner, 9 Neubauern, 9 Beibauern, 343 Einwohner.


1834  Erste Spezialteilung des Ackerlandes der Bauern und Kötner.


1834  Abriss der alten Wassermühle und Neubau der Windmühle am Vierenberg.


1834  53 Hausstellen.


1840  Laut Verordnung des Königs zu Hannover werden die Landgemeinden zu politischen Gemeinden in den Kreisen.


1848  hat Hepstedt mit Wiste 71 Wohngebäude und 412 Einwohner.


1849  67 Hausstellen, 427 Einwohner.


1859  Spezialteilung des alten Brandes, der Einsechstel-, Einsiebtel und Einvierzehntelhöfner.


1860-1866

Verkoppelung und Gemeinheitsteilung in Hepstedt 1860 bis 1866.


1866  Deutsch-Österreichischer Krieg. Ein Mann aus Hepstedt ist dabei.


1870  19 Vollhöfe, 3 Kötner, 1 Einsechstelhöfner, 10 Einsiebtelhöfner, 9 Einvierzehntelhöfner, 9 Einzwanzigstelhöfner, 13 Anbauern,

            10 Häuslinge, 74 Hausstellen, 460 Einwohner.


1871  Am Krieg gegen Frankreich nahmen sieben Hepstedter teil. Hepstedt hat 76 Wohngebäude und 420 Einwohner.


1875  Bis 1875 gab es im Dorf nur Sandwege. In den folgenden Jahren wurden einige Wegstücke gepflastert.


1876  Fertigstellung der Straße Tarmstedt - Rhade.


1895  18 Vollhöfe, 3 Eindrittelhöfe, 1 Einsechstelhöfner, 1 Einsechstelhöfner, 10 Einsiebtelhöfner, 6 Envierzehntelhöfner, 9 Einzwanzigstelhöfner, 27 Anbauern, 13 Häuslinge, 87 Hausstellen, 470 Einwohner.


1896  Gründung Kriegerverein (Kyffhäuserverbund).


1910  Fertigstellung der Straße nach Kirchtimke.


1910 Gründung von Anhängern der Welfenpartei den Deutsch-Hannoverschen Verein.


1911  Gründung Männergesangsverein.


1914  93 Hausstellen und 511 Einwohner.


1917   Am 02.01.1917 wird der durchgehende Güterverkehr auf der Bahnstrecke der Wilstedt-Zeven-Tostedter Eisenbahn (WZTE) aufgenommen, ab 15.06.1917 läuft auch der reguläre Personenverkehr an.


1914-1918  

Erster Weltkrieg 107 Männer aus Hepstedt werden eingezogen. 20 kehrten aus dem Krieg nicht zurück.


1922  Bildet sich in Hepstedt der erste Sportverein, MTV (Männerturnverein) Hepstedt


1922  Bau der Hepstedter Molkerei.


1927  Am 5. Juli gründen 46 Männer die freiwillige Feuerwehr.


1933  Beginn der Hitlerdiktatur.


1934 Auflösung des Deutsch-Hannoverschen Vereins.


1939-1945

           2. Weltkrieg in den Jahren 1939 bis 1945. 128 Männer und Frauen werden zum Kriegsdienst eingezogen. 55 kehrten nicht zurück.


1940  Aus Frankreich kommen die ersten 30 Kriegsgefangenen, um die nötigsten Arbeiten in der Landwirtschaft zu verrichten.


1941  Serbische und russische Kriegsgefangene kommen nach Hepstedt. Die Serben arbeiten vorwiegend im Wald und bauen auch die dortige Blockhütte.


1943  Werden durch Kriegseinwirkungen 6 Wohngebäude mit Wirtschaftsgebäuden zerstört. Die Einwohnerzahl steigt infolge

           des Flüchtlingsstroms auf 1095 mit  217 Haushaltungen in 116 Wohngebäuden.


1945 Am 26.04.1945 erobern Engländer Hepstedt. Erste Flüchtlingstrecks aus dem Osten treffen ein.


1945  Verbot der Kriegervereine und Auflösung des Kriegervereins in Hepstedt. In Hepstedt wurde daraus kein Schützenverein.

            Bei den Kampfhandlungen 1945 wurden außer leichteren Beschädigungen an vielen Gebäuden sechs Wohngebäude mit

den dazu gehörigen Wirtschaftsgebäuden zerstört.



1947   Mitglieder des MTV Hepstedt (Turnverein) bauen am Rand des Ummels einen halb ausgebaggerten Fischteich zu einem Freibad aus.


1948  Aufnahme des Badebetriebes im Ummelbad.


1953  Bauplätze am Vierenberg werden zum Verkauf angeboten.


1953  Neubau der Schule.


1956  Am 24.10.1956 gründet sich die Landjugendgruppe Hepstedt..


1956  Am 31.01.1956 Gründung Fußballverein VfB Hepstedt.


1957  Errichtung des Ehrenmahles für die Gefallenen des 2. Weltkrieges auf dem Friedhof.


1957  16 Bauplätze Auf der Hanfstelle werden zum Verkauf angeboten.


1959 Am 03.06.1959 Gründung DRK Hepstedt.


1961  Bauplätze für die neue Siedlung hinter der Bahn werden zum Verkauf angeboten.


1962  Auflösung Männergesangsverein.


1962  Die Gemeinde betreibt das Ummelbad in eigener Regie. Umkleideräume und Liegewiesen entstehen.

           Der Sportverein MTV löste sich auf.


1964  Einstellung Personenverkehr  auf den Bahnstrecke der Wilstedt-Zeven-Tostedter Eisenbahn (WZTE).


1966  Das Ummelbad Hepstedt wird eingeweiht.


1966  Neubau der Friedhofskapelle.


1969  Gründung Tischtennisabteilung beim Sportverein VfB Hepstedt.


1971  Einführung von Straßennamen in Hepstedt.


1971  Bebauungsplan Nr. 4 Buchenholz .


1975  Hepstedt wird Mitglied der Samtgemeinde Tarmstedt. Abgabe der Trägerschaft für das Ummelbad und den Campingplatz.


1976  Elektrische Straßenbeleuchtung wird fertig gestellt.


1978  Anschluss an die Kanalisation zum Tarmstedter Klärwerk.


1981   Der SV Eintracht Hepstedt/Breddorf ist aus dem Zusammenschluss der Vereine VfB Hepstedt und BSV Breddorf im Jahre 1981 entstanden


1984  Ende des Molkereibetriebes.


1985  Brand der Mühle.


1989  Die Einrichtung eines Kinderspielkreises in Hepstedt, wurde am 11.01.1989 vom Gemeinderat beschlossen.


1989  Europatreffen der Kommunen im Juni in Cissé (Frankreich). Auch eine Hepstedter Delegation nimmt teil.


1993  Gründung der Freunde Europas Hepstedt am 17.03.1993


1994 Vom 1.-3. Juli 1994  Europatreffen in Hepstedt.


1996  Ausweisung des Baugebietes Nr. 5 Lütten Horn mit 45 Bauplätzen.


1999  Hepstedt hat 1049 Einwohner mit 297 Wohngebäuden und 3 Wochenendhäusern.


2004  Feier 1000 Jahre Hepstedt  und Europatreffen in Hepstedt.


2008 Gründung vom Förderverein Ummelbad Hepstedt e.V.


2009  Gründung vom Bogensportverein BSC Heps e.V.


2012  Gründung vom FC Ummel e.V.


2013 Ausweisung des Baugebietes Nr. 6 östliches Buchenholz mit 25 Bauplätzen.


2015 Teilnahme am 25. Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"




Die Hepstedter Geschichte ab 1004

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